Cape Epic – Stage 5

Posted by on Mrz 20, 2015 in Cape Epic 2015 | No Comments
Cape Epic – Stage 5

Welcome to Stage 5 – am Swiss Epic im letzten Herbst wäre das heute die Schlussetappe gewesen. Ganz anders am Cape Epic. Nicht nur, dass noch zwei Etappen kommen, Stage 5 war auch die Königsetappe am Cape Epic 2015. In der brütenden Hitze Afrikas ging’s heute nur hoch. Ein Uphill nach dem anderen und alle extrem steil und technisch. Nach 80 Km durften wir dann das erste Mal am Cape Epic auf einer Teerstrasse fahren – rauf auf den Bainskloof Pass. Und das Beste kam zum „Schluss“. Man stelle sich vor, man habe schon 100 Km auf dem Mountain Bike hinter sich und jetzt geht’s noch dreimal vom Urzlenboden hoch auf den Wildspitz und natürlich auch dreimal runter, alles im Wettkampftempo. Man muss schon etwas masochistisch veranlagt sein, um das lässig zu finden…

Wir beide zogen heute einen perfekten Tag ein und fanden uns schon nach dem ersten Aufstieg nach 20 Km viel weiter vorne als „normalerweise“. Wir liessen uns aber nicht durch falsche Ambitionen leiten und nahmen auch immer wieder Tempo raus. Das kam uns spätestens beim Aufstieg auf den Bainskloof Pass zugute, als wir Team um Team überholten. Danach folgten noch zwei giftige Aufstiege bevor es dann über klingende Single Trails wie Full Monty, Rodeo und Cool Running runter nach Wellington ging. Kein lockeres „ins Ziel fahren“, sondern nach 7h Vollgas nochmals vollste Konzentration und gefühllose Finger und Füsse für die letzten 40 Minuten. Es wird einem NICHTS geschenkt am Cape Epic. Dafür fuhren die Flury Brothers Matthias und Marc kurz vor dem Ziel noch auf uns auf und wir konnten zusammen über die Finish Line fahren.

Nach dem heutigen Tag sind wir nun also bereits seit 35h 44 Minuten und 24.5 Sekunden auf dem Bike. Und glaubt uns, auch die 0.5 Sekunde ist es wert, erwähnt zu werden… 😉

Wir möchten heute auch mal Walti und Andy erwähnen, die beiden „Manager“ von Markus und Reto vom Team „Gruppo Sportivo“. Markus und Reto hatten wir am Tag vor dem Prolog bei der Streckenbesichtigung kennengelernt und seitdem haben wir unsere beiden Mobile Homes immer nebeneinander aufgestellt. Nicht nur, dass die beiden uns während dem Rennen jeweils anfeuern, sondern vor allem auch, weil sie sich tagsüber „väterlich“ um David kümmern, immer für einen guten Spruch parat sind und uns gestern Abend ein hervorragendes Rumpsteak auf dem Grill gebraten haben. Vielleicht war es genau dieses gute Stück Fleisch, welches uns zusammen mit einem Glas Rotwein heute über die unzähligen Uphills fliegen liess. Danke Walti und Andy!

 

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Roli

 

Stage 5